
Egal, wofür man sich entscheidet, die meisten würden wohl gern einen Luxus Urlaub verbringen. Und da sind den Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt. Man kann sich auf ein Luxus Kreuzfahrtschiff begeben, schlemmen wie Gott in Frankreich, sich mit Hilfe eines Personal Trainers das angefutterte Hüftgold sofort wieder abtrainieren, von einer Spa -Behandlung in die die nächste taumeln und sich jeden Abend mit einem anderen Showprogramm wie in Las Vegas fühlen. Und dann erst die Landausflüge: je nach Route lernt man endlich die Sehenswürdigkeiten und Orte kennen, die man vorher nur aus dem Fernsehen kannte: Taj Mahal, Bora Bora, San Francisco, Shanghai, Vancouver, die Tafelberge von Kapstadt … die Liste lässt sich endlos fortsetzen. Bei den Kreuzfahrtschiffen hat man die Wahl zwischen übersichtlichen, eher familiären Schiffen bis hin zu Kreuzern, die einer Stadt auf dem Ozean gleichen: Mit Shopping Malls, die denen in einer Großstadt Konkurrenz machen, Restaurants für jeden Geschmack und Kinos und Theatern, bei denen man nicht weiß, für welches Programm man sich nun entscheiden soll. Und die Kabinen erst: Hier sind manche Luxussuiten größer als eine durchschnittliche Wohnung zuhause. Begibt man sich allerdings auf einen der traditionsreichen Segelkreuzer, ist das Platzangebot etwas übersichtlicher, aber nicht weniger luxuriös.
Möchte man seinen Luxusurlaub, siehe wellfy, lieber auf festem Grund und Boden verbringen, ist die Auswahl an Fünf- bis Sieben-Sterne-Hotels schier unerschöpflich. Wenn man es darauf abgesehen hat, braucht man außer der Nahrungsaufnahme und einfache Aerobic Übungen nichts selbst zu tun. Es gibt dort für alles und jedes fleißige Helferlein. Da hätten wir den Butler, dem es ein Vergnügen ist, aber auch jeden noch so ausgefallenen Wunsch seiner vorübergehenden „Hotelherrschaft“ zu erfüllen. Und dann erst das Essen im Gourmet-Restaurant. Aber Halt: Zu einem veritablen Urlaub der Luxusklasse gehört natürlich auch ein persönlicher Koch, der dem geneigten Gast Variationen von Krustentierchen an einem Gratinnestchen feinster Südseealgen oder ein Parfait von der iberischen Bergziege mit Minzsößchen kredenzt. Von den begleitenden edlen Tropfen gar nicht zu sprechen. Da kann das Fläschchen Rebensaft schon mal dem Gegenwert eines gebrauchten Kleinwagens entsprechen. Und wem nach einem Champagnerbad ist, dürfte wohl noch etwas tiefer ins Täschchen greifen müssen.
Aber wie schon gesagt – man gönnt sich ja sonst nichts.
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